FAQ

Unsere Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten:

Mein Kundenkonto

Ihre Energie- und Wasser-Rechnung beinhaltet umfangreiche Angaben zu den abgerechneten Leistungen. So ist sichergestellt, dass Sie genau nachvollziehen können, wie sich Ihr Rechnungsbetrag zusammensetzt. 

Erläuterungen zu dieser Fülle von Informationen finden Sie auf unserer Muster-Rechnung, die Sie sich hier ansehen können.

Willkommen in Ihrem neuen Zuhause. Damit Sie sich in Ruhe einrichten und 
schnell wohlfühlen können, übernehmen wir für Sie alle anfallenden ­Formalitäten. 
Die GGEW AG – Ihr Energieversorger und Umzugshelfer.

Gut zu wissen: Beim Umzug heißt es schnell schalten, denn wenn Sie nicht rechtzeitig einen Strom- oder Gasliefervertrag unterschreiben, werden Sie zunächst vom örtlichen Versorger auf Basis der meist teureren Grundversorgungstarife ­beliefert.

Strom und Gas von der GGEW AG einfach mitnehmen – 
der GGEW-Umzugsservice. So funktioniert's:

Sie können auch in Ihrer neuen Wohnung deutschlandweit 
Strom- / Gaskunde der GGEW AG bleiben. 
Melden Sie Ihren Umzug einfach bei unserem Kundenservice: 
T 06251 1301-485
kundenservice@ggew.de

Alternativ können Sie die Umzugsmeldung auch direkt ­online erledigen: 
GGEW Serviceportal

Einfach ummelden.

Hilfreich sind folgende Informationen von Ihnen:

Ihre Daten der alten Verbrauchsstelle

  • Kundennummer (diese finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung)
  • Auszugstermin (Meldung max. 6 Wochen rückwirkend und 6 Wochen in die Zukunft)
  • Zählernummer (diese finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung oder auf Ihrem Stromzähler)
  • Zählerstand zum Auszugstermin 

Ihre Daten der neuen Verbrauchsstelle

  • Neue Adresse
  • Einzugstermin
  • Zählernummer
  • Zählerstand zum Einzugstermin

Info: Neuer Strom in neuen Wänden? 
Wer umzieht wechselt problemlos auch rück­wirkend bis 6 Wochen nach Einzug. 

Wir wünschen Ihnen einen stressfreien Umzug mit viel Energie
von der Bergstraße in Ihrem neuen Zuhause.       

Gas

Wenn Sie Gasgeruch in Ihrer Wohnung feststellen, ist Folgendes zu tun:

  • Öffnen Sie alle Fenster und Türen! Sorgen Sie für Durchzug!
  • Vermeiden Sie offenes Feuer: Sie sollten nicht rauchen und keine Feuerzeuge, elektrischen Schalter, Stecker, Klingeln oder das Telefon benutzen!
  • Warnen Sie Mitbewohner und verlassen Sie möglichst schnell das Gebäude!
  • Melden Sie auch schwachen Gasgeruch und Gasgeruch auf der Straße! Rufen Sie den Entstördienst der GGEW AG von einem Telefon außerhalb des Hauses an!
    T 0800 80 30 300 (24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar).

Die Kosten für einen Erdgasanschluss richten sich nach der Bebauungsdichte einer Wohnstraße und der Länge der erforderlichen Erdgas-Zuleitung. Die Kosten werden von der GGEW AG individuell, d.h. nach den örtlichen Gegebenheiten für Ihren Gasanschluss, ermittelt.

Wenn Sie gerne einen Gasanschluss möchten, sind mehrere Faktoren zu beachten. Zum einen ist die Nähe Ihres Wohnhauses zum bestehenden Gasleitungsnetz der GGEW AG wichtig. Wohnen Sie in einem Mietshaus mit mehreren Wohnungen, sollte die Entscheidung für den Erdgasanschluss vom Hauseigentümer mitgetragen werden. In Ihrer Straße gibt es noch keine Erdgasleitung: Dann ist es vorteilhaft, wenn es in Ihrer Nachbarschaft weitere Interessenten für einen Erdgasanschluss gibt, da eine Netzerweiterung erforderlich ist.

Strom

In der Regel übernimmt der neue Versorger alle Formalitäten für Sie. Sie können aber in jedem Fall auch selbst kündigen. Achten Sie hier auf die Kündigungsfristen Ihres bisherigen Versorgers.

Ihre Stromversorgung bleibt ununterbrochen gewährleistet.

Bei dem Transport vom Kraftwerk zum Stromkunden entstehen dem Netzbetreiber Kosten. Diese hat der neue Versorger an den Netzbetreiber zu entrichten. Die Kosten sind in Ihrem Arbeitspreis (Kosten pro Kilowattstunde) enthalten. Die Höhe der Durchleitungskosten (Netznutzungsentgelte) richtet sich nach der sogenannten Verbändevereinbarung.

Der Strom kommt für Sie auch weiterhin aus der Steckdose. Sie werden den Wechsel lediglich daran bemerken, dass Sie von nun an die Rechnung des neuen Lieferanten bekommen werden.

Für Ihren Zähler und das Leitungsnetz ist weiterhin Ihr lokaler Netzbetreiber zuständig, sodass dieser diese Arbeit übernimmt. Es kann jedoch sein, dass Sie von Ihrem neuen Anbieter aufgefordert werden, den Zählerstand selbst abzulesen. Ihren alten Zähler können Sie selbstverständlich behalten.

Wasser

Der Wasserbedarf pro Person und Jahr liegt bei ca. 40 Kubikmeter. Liegen Sie mit Ihrem Verbrauch über dem Orientierungswert, sollten Sie dringend Ihr Verbrauchsverhalten überdenken. Liegen Sie darunter, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Eigentlich ist Trinkwasser zu schade für die Gartenbewässerung und Toilettenspülung. Eine Regenwassernutzungsanlage sorgt für eine spürbare Entlastung der Grundwasserförderung.

Spararmaturen sind schnell bezahlt.

Küche: Durchflussbegrenzer auf 6l/min amortisiert sich in ca. 2 Monaten.

WC: Stopptaste an der WC-Spülung amortisiert sich in ca. 2 Monaten.

Dusche: Durchflussbegrenzer auf 12l/min amortisiert sich in ca. 4 Monaten.

Wer duscht statt zu baden, kann Energie und eine Menge Wasser sparen.

Das von der GGEW AG gelieferte Trinkwasser ist von höchster Qualität. Wir versorgen Sie mit völlig naturbelassenem Trinkwasser (ungechlort und unaufbereitet) aus den Tiefen des Porengrundwasserspeichers Hessisches Ried. Hier finden Sie die wichtigsten Analysenwerte unserer Wasserlieferungen.

Die Trinkwasserverordnung regelt die Beschaffenheit des Trinkwassers und dessen Überwachung in der öffentlichen Wasserversorgung, die Wasserqualität für die Herstellung von Lebensmitteln und die Anforderungen an Versorgungsanlagen.

In der Trinkwasserverordnung sind die Grenzwerte für mikrobiologische, physikalisch-chemische Kenngrößen, Schad- und Störstoffe festgelegt. Kriterium für die Festsetzung eines Grenzwertes ist, dass bei dessen Einhaltung die menschliche Gesundheit, auch bei lebenslangem Genuss, nicht beeinträchtigt wird. Entsprechend der Trinkwasserverordnung wird unser Wasser auf viele Parameter untersucht.

Die derzeit gültige Trinkwasserverordnung von 1990 wurde 1993 und 1998 geändert. Neben der Trinkwasserverordnung regelt auch die DIN 2000 "Zentrale Trinkwasserversorgung - die Leitsätze für Anforderungen an Trinkwasser, Planung, Bau und Betrieb der Anlagen" die Wasserqualität. Wichtige Leitsätze sind: Trinkwasser muss frei von Krankeitserregern sein und darf keine gesundheitsschädlichen Eigenschaften haben. Trinkwasser soll keimarm sein. Trinkwasser soll appetitlich sein und zum Genuss anregen. Es soll farblos, klar, kühl, geruchlos und geschmacklich einwandfrei sein. Der Gehalt an gelösten Stoffen im Trinkwasser soll sich in Grenzen halten.

Allgemeines

Bei manchen Geräten ist nicht die aus dem Netz aufgenommene Leistung angegeben, sondern nur die Stromstärke (Ampere) und die Spannung (Volt). Daraus läßt sich die Leistung berechnen: Leistung = Spannung x Stromstärke (Watt = Volt x Ampere).

Beispielrechnung für Energie und Leistung: Um zum Beispiel 30 Liter Wasser für ein Duschbad auf 37°C zu erwärmen, braucht man eine Energiemenge von 1 Kilowattstunde (kWh). Leistung = Energie / Zeit. Will man die Erwärmung innerhalb von 15 Minuten erreichen, erfordert dies eine Leistung von 1 kWh / 0,25 h = 4 Kilowatt (kW). Energie = Leistung x Zeit. Heizt man das Wasser mit einer Leistung von 10 Kilowatt (kW) während einer Zeit von 6 Minuten, dann führt man ihm eine Energiemenge von 10 kW x 1/10 h = 1 Kilowattsunde zu, sodass sich die gleiche Erwärmung ergibt.

Für Energie und Leistung werden jeweils unterschiedliche Einheiten verwendet. In der Energiewirtschaft ist es für die Leistung das Watt (W) oder ein vielfaches davon, z. B. Kilowatt (kW) und Megawatt (MW): 

1 kW = 1.000 W;
1 MW = 1.000 kW. 

Für die Energie verwendet man in der Energiewirtschaft die Kilowattstunde (kWh). Läuft ein Gerät mit einer Leistung von 1 Kilowatt 1 Stunde lang, dann führt dies zu einem Energieverbrauch von 1 Kilowattstunde. 

1 kWh = 1.000 Wh 
1 MWh = 1.000 kWh 

Die Grundeinheit für die Energie ist jedoch das Joule (J): 1 kWh = 3.600 kJ

Unter Leistung versteht man die pro Zeit umgesetzte Energie, das heißt die pro Zeit verrichtete Arbeit, verbrauchte Strommenge oder zugeführte Wärmemenge.

Energie ist die Fähigkeit, physikalische Arbeit zu verrichten. Um Wasser zu erwärmen, um den Glühfaden einer Lampe zum Glühen zu bringen oder um einen Motor zu drehen, braucht man Energie.

Energie sparen

Nutzen Sie Thermostatventile. Passen Sie die Raumtemperatur der Raumnutzung an, Räume nicht überheizen. Nutzen Sie die Nachtabsenkung und Pumpensparschaltung. Heizkörper und Regelungseinrichtung, z.B. Thermostate, nicht abdecken. Schließen Sie nachts die Rolläden, um eine zusätzliche Wärmedämmung zu erreichen. Lüften Sie kurz, aber kräftig während der Heizperiode, z.B. durch weit geöffnete Fenster. Stellen Sie die Heizungsregelung richtig ein. Drehen Sie während des Lüftens die Heizkörperventile zu.

Wählen Sie die richtige Einschaltdauer. Rühren Sie die Speisen zwischendurch um. Achten Sie auf ausreichende Ausgleichzeit. Nutzen Sie – soweit vorhanden – Automatikprogramme. Benutzen Sie möglichst flache, runde, mikrowellengeeignete Geschirrteile. Garen bzw. erwärmen Sie die Speisen direkt im Serviergeschirr. Decken Sie die Speisen zu, z.B. mit einem umgedrehten Teller. Nur kleine und mittlere Mengen garen, erwärmen, auftauen. Faustregel: Doppelte Menge – doppelte Zeit!

Zur Förderung der Entwicklung und des Verkaufs von sparsamen Haushalts-Großgeräten hat die Europäische Union eine einheitliche Energieverbrauchs-Kennzeichnung beschlossen. Das Energielabel (Energieetikett). Dieses Etikett enthält wichtige umweltrelevante Daten, wie z.B. den Strom- und Wasserverbauch, aber auch wesentliche Angaben zu den Gebrauchseigenschaften, wie z.B. Nutzinhalt, Fassungsvermögen oder Waschwirkung.

Welche Angaben enthält das Energielabel?

  • Umweltrelevante Daten wie z.B. Strom- und Wasserverbrauch
  • Gebrauchseigenschaften wie z.B. Nutzinhalt, Fassungsvermögen, Wasch- und Schleuderwirkung.
  • Die Daten zum Verbrauch sowie die Gebrauchseigenschaften werden in sieben Klassen von A bis G eingeteilt. A (im Etikett grün) steht für niedrigen Energieverbrauch bzw. hohe Wirkung z.B. eine hohe Wasch- und Schleuderwirkung (bei Waschvollautomaten) und G (im Etikett rot) für hohen Energieverbrauch und niedrige Wasch- und Schleuderwirkung. D stellt immer den mittleren Wert dar.

Durch die auf dem Etikett deutlich hervorgehobene Klassifizierung von Verbrauchsdaten und Gebrauchseigenschaften ist der direkte Vergleich von verschiedenen Modellen schnell und bequem möglich. Der Verbraucher erhält Hilfen für seine Kaufentscheidung.

Energie sparen mit der GGEW AG

Nutzen Sie ab sofort die Möglichkeit in dieser ständig aktualisierten Internet-Datenbank aus über 3.500 in Deutschland lieferbaren Haushaltsgroßgeräten(Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Wäsche- und Waschtrockner) Ihr neues Gerät auszuwählen.

Dies ist ein kostenloses Informationsangebot für all diejenigen, die bei der Wahl eines neuen Haushaltsgerätes auf besonders niedrigen Strom- oder Wasserverbrauch Wert legen. Denken Sie daran: Mit der Auswahl eines eventuell in der Anschaffung etwas teueren energie- und wassersparenden Gerätes schonen Sie während seiner Lebensdauer nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel – Tag für Tag und Jahr für Jahr!

Auf der Internetseite unseres Kooperationspartners hessenENERGIE können Sie eine Informationsbroschüre über besonders sparsame Haushaltsgeräte downloaden.

Stellen Sie die Geräte nicht neben Herd oder Waschmaschine auf. Rückseite mindestens 5 bis 10 cm Wandabstand. Kühlschrank: Stellen Sie die Lagertemperatur bei Beachtung der Kältezonen auf etwa 5° C bis 7° C ein. Stellen Sie nie warme Speisen in den Kühlschrank. Decken Sie die Speisen zu. Öffnen Sie die Kühlschranktür nicht öfter und länger als notwendig Reinigen Sie den Innenraum des Kühlschranks regelmäßig und tauen Sie Geräte ohne Abtau-Automatik regelmäßig ab. Gerfriergerät: Der beste Standort ist ein kühler, trockener und gut belüfteter Raum (Keller). Eine Erhöhung der Raumtemperatur um 1°C (z.B. von 20°C auf 21°C) steigert den Stromverbrauch des Gerätes um ca. 4%. Die optimale Lagertemperatur liegt bei -18°C. Öffnen Sie das Gerät nur kurz. Ein Ordnungssystem erleichtert die Orientierung und erspart langes Suchen. Frieren Sie nur abgekühlte und gut verpackte Speisen ein. Benutzen Sie die Superschaltung nur vor dem Einfrieren großer Mengen oder vor dem Abtauen eines Gerätes, um eine Kältereserve in den bereits eingefrorenen Lebensmitteln zu schaffen. Beachten Sie die Angaben des Herstellers (Gebrauchsanweisung). Reinigen Sie das Gerät mindestens einmal im Jahr. Je nach Gerätetyp muß vorher abgetaut werden.

Spülen Sie das Geschirr nicht von Hand vor. Spülen Sie erst, wenn das Gerät voll beladen ist oder wählen Sie das Kurzprogramm. Dosieren Sie Reiniger, Klarspüler und Salz richtig. Beachten Sie den für Ihren Haushalt zutreffenden Härtebereich. Auskünfte erteilt Ihr Wasserversorgungsunternehmen. Wählen Sie das Programm je nach Verschmutzungsgrad und Geschirrart. Reinigen Sie die Siebkombination regelmäßig. Bei Warmwasserversorgung mit Erdgas oder Heizöl das Gerät an Warmwasser anschließen.

Schalten Sie die Geräte nach Gebrauch ganz ab (kein "Stand-by"-Betrieb). Bei längerer Abwesenheit auch bei Radios, Uhren und Computern die Netzstecker ziehen. 

Bügeln Sie möglichst ohne Unterbrechung und falten Sie die Wäsche erst nach dem Bügeln. In Arbeitspausen Netzstecker ziehen.

Warmwassergeräte in Verbrauchsnähe anordnen (kurze Leitungswege). Stellen Sie die Warmwassertemperatur nicht höher als erforderlich ein, Energiesparstellung wählen. Verwenden Sie Durchflußmengenbegrenzer, Thermostatmischbatterien und Einhandmischbatterien. Duschen Sie, anstatt ein Vollbad zu nehmen. Dämmen Sie die Warmwasserleitungen. Dichten Sie tropfende Wasserhähne ab. Beim Händewaschen, Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche das Wasser abstellen. Geschirr nicht unter fließendem Wasser abspülen. Untertischspeicher (5-Liter-Geräte) und Kochendwassergeräte nur bei Bedarf aufheizen. Gerät regelmäßig entkalken.

Wäsche trocknet am sparsamsten und umweltfreundlichsten auf der Leine. Falls doch im Wäschetrockner: Geben Sie nur gut geschleuderte Wäsche (>1000 Umdrehungen pro Minute) in den Trockner. Nutzen Sie die Füllmenge voll aus. Vermeiden Sie ein Übertrocknen der Wäsche. Entnehmen Sie Bügelwäsche rechtzeitig und bügeln Sie gleich im Anschluß daran. Reinigen Sie den Luftfilter nach jedem Trocknungsvorgang.