
Die Zukunft gestalten
Unsere PV-Projekte in der Region liefern saubere Energie – für die Menschen vor Ort, das Klima und die lokale Wertschöpfung. Hier stellen wir...
Technischer Hinweis:
Aufgrund dringender Wartungsarbeiten stehen unser Kundenportal und der Tarifrechner am Samstag, den 28. Februar vorübergehend nicht zur Verfügung.
Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
Lohnt sich Ökostrom für mich – oder ist der Taif nur was fürs gute Gefühl? Wir geben eine ehrliche Einordnung: Wie groß ist der Preisunterschied wirklich? Bleibt die Versorgung stabil? Und was bedeutet ein Wechsel konkret für Ihre Rechnung? Mit aktuellen Zahlen, klarer Orientierung und einer einfachen Entscheidungslogik.

Wenn Sie über Ökostrom nachdenken, geht es meist um drei Fragen:
Wir geben Ihnen eine sachliche Einordnung: Wie groß ist der Preisunterschied wirklich? Bleibt die Versorgung stabil? Und wann lohnt sich ein Wechsel?
Die wichtigste Frage zuerst: Was kostet es mich konkret? Wind- und Solarenergie gehören inzwischen zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung. In der Praxis bedeutet das:
Wenn der Preis gleich ist oder nur minimal abweicht, spricht wirtschaftlich wenig gegen einen Wechsel. Für einen durchschnittlichen Haushalt sind das oft nur wenige Euro im Monat.
Der Strom aus Ihrer Steckdose bleibt derselbe. Ganz unabhängig davon, welchen Tarif Sie wählen. In Deutschland speisen alle Kraftwerke, ob Wind, Sonne, Wasser oder konventionelle Anlagen, in ein gemeinsames Stromnetz ein. Dieses Netz wird von den Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern gesteuert und in Echtzeit ausbalanciert. Deutschland hat eine der niedrigsten Stromausfallzeiten weltweit. Auch regionale Energieversorger wie GGEW tragen dazu bei, dass dieses System zuverlässig funktioniert. Zum Beispiel durch den Betrieb und Ausbau der Netzinfrastruktur vor Ort.
Ihr Stromtarif entscheidet daher nicht darüber, welcher „Strom“ physikalisch bei Ihnen ankommt, sondern welche Form der Erzeugung rechnerisch Ihrem Verbrauch zugeordnet wird.
Ökostrom ist kein Sondermodell mehr. Ende 2025 lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bei über 64 Prozent. Das heißt für Sie: Sie wechseln nicht in ein Experiment – sondern in den wachsenden Normalfall.
Auch in unserer Region wächst der Anteil erneuerbarer Erzeugung kontinuierlich. GGEW investiert selbst in Wind- und Solaranlagen und trägt damit aktiv zur Energiewende vor Ort bei. Aktuell betreiben wir 45 Wind- und 43 Solaranlagen.
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien werden jedes Jahr erhebliche Mengen Treibhausgase vermieden. 2024 lag dieser Wert bei rund 256 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Damit Sie ein Gefühl für die Größenordnung bekommen: Deutschlands gesamte Treibhausgasemissionen lagen 2024 bei rund 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent. Heißt grob gerechnet: Die vermiedenen Emissionen durch erneuerbare Energien entsprechen knapp 40 % der gesamten deutschen Jahresemissionen – oder anders gesagt: etwa 4–5 Monaten des deutschen Treibhausgasausstoßes.
Natürlich verändert ein einzelner Haushalt nicht das gesamte Energiesystem. Aber viele einzelne Entscheidungen zusammen bewirken Investitionen in neue Anlagen. Wer Ökostrom wählt, stärkt damit rechnerisch genau die Erzeugungsform, die weiter ausgebaut werden soll.
Ein häufiger Einwand lautet: „Was ist, wenn kein Wind weht?“ Das Energiesystem besteht aus einem Mix verschiedener Technologien. Wind, Sonne, Biomasse und auch Wasserkraft ergänzen sich. Wasserkraft liefert beispielsweise kontinuierlich Strom und trägt zur Ausgleichsfunktion im System bei. Entscheidend ist nicht eine einzelne Quelle – sondern das Zusammenspiel.
Fossile Energieträger wie Erdgas, Kohle oder Erdöl werden zu großen Teilen importiert. Ihre Preise entstehen auf internationalen Märkten und reagieren empfindlich auf politische Krisen, Konflikte oder Lieferengpässe. Während der Energiekrise 2022 war dies deutlich zu beobachten: Steigen die Weltmarktpreise für Gas oder Öl, wirkt sich das auch auf Strom- und Energiepreise aus.
Erneuerbare Energien wie Wind, Sonne oder Wasserkraft werden dagegen zu einem großen Teil im Inland erzeugt. So tragen auch die Wind- und Solar-Anlagen von GGEW dazu bei, mehr Energie direkt in der Region zu erzeugen und damit unabhängiger von internationalen Rohstoffmärkten zu werden.
Für Sie heißt das: Ökostrom bedeutet ein Energiesystem, das langfristig stärker auf heimische Quellen setzt und damit weniger von globalen Preisschwankungen beeinflusst wird.
Ein Wechsel zu Ökostrom bedeutet keinen Umbau und keine neue Technik. Ihre Steckdosen bleiben dieselben. Ihre Geräte funktionieren wie gewohnt. Ob Licht, Kühlschrank, Wärmepumpe oder Wallbox – alles läuft weiter wie bisher.
Der Unterschied liegt nicht in Ihrer Hausinstallation, sondern ausschließlich im Tarif. Es geht darum, welche Form der Stromerzeugung rechnerisch Ihrem Verbrauch zugeordnet wird – nicht darum, wie der Strom bei Ihnen ankommt. Für Sie bleibt der Alltag unverändert. Nur die Herkunft der Energie wird bewusster gewählt. Wenn Fragen auftauchen, stehen Ihnen bei GGEW außerdem persönliche Ansprechpartner in der Region zur Verfügung.
Ökostrom basiert auf gesetzlich geregelten Herkunftsnachweisen. Für jede erzeugte Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien wird ein Nachweis ausgestellt. Dieser bestätigt: Diese Strommenge wurde beispielsweise aus Wind-, Solar- oder Wasserkraft erzeugt und ins Netz eingespeist.
Wichtig ist dabei: Der Strom in Ihrem Haushalt lässt sich physikalisch nicht trennen. Das Netz funktioniert wie ein gemeinsamer Pool. Herkunftsnachweise sorgen dafür, dass rechnerisch genau die Menge erneuerbarer Energie eingekauft wird, die Sie verbrauchen.
Manche kritisieren, dass dadurch nicht automatisch ein neues Kraftwerk entsteht. Das stimmt – ein einzelner Tarif baut keine Anlage. Aber: Wenn viele Haushalte gezielt erneuerbaren Strom nachfragen, steigt die wirtschaftliche Attraktivität solcher Anlagen. Und genau darauf basiert der weitere Ausbau. Herkunftsnachweise sorgen für Transparenz. Die tatsächliche Dynamik entsteht durch die Nachfrage.
Wenn Strom näher am Verbrauchsort erzeugt wird, muss er weniger weit transportiert werden. Genau das passiert beim Ausbau von Wind- und Solaranlagen in der Region. Kürzere Transportwege entlasten das Stromnetz und können helfen, Engpässe zu vermeiden. Gerade in Süddeutschland spielt der Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort eine wichtige Rolle. Je mehr Strom regional erzeugt wird, desto weniger Energie muss über lange Strecken aus anderen Regionen oder von Offshore-Windparks in der Nordsee transportiert werden.
Auch Stromspeicher werden immer wichtiger. Sie speichern überschüssigen Strom aus Wind- und Solaranlagen und geben ihn wieder ab, wenn mehr Energie benötigt wird. SSo lassen sich Schwankungen im Stromnetz besser ausgleichen. Gleichzeitig wird Ökostrom auch außerhalb der Sonnenstunden verfügbar.
Für Sie bedeutet das: Ein Energiesystem, das zunehmend regionaler organisiert ist und langfristig stabiler und flexibler wird.
Für uns ist Ökostrom kein Trend. Er ist die Energieform der Zukunft. Deshalb investieren wir selbst in Wind- und Photovoltaikanlagen in der Region und bauen erneuerbare Erzeugung rund um die Bergstraße kontinuierlich aus. Erneuerbare Energien tragen heute bereits einen großen Teil der Stromversorgung und ihr Anteil wächst weiter. Sie sind wirtschaftlich konkurrenzfähig, technisch etabliert und langfristig prägend für unser Energiesystem.
Wir bieten Ökostrom an, weil wir überzeugt sind, dass diese Form der Energieversorgung sinnvoll ist – für die Region, für die Versorgungssicherheit und für die kommenden Jahre. Sie sollen selbst entscheiden können, welcher Tarif zu Ihnen passt.
Wir sorgen dafür, dass Sie dafür transparente Informationen und einen persönlichen Ansprechpartner haben.
Nutzen Sie einfach unseren Tarifrechner, um den passenden Ökostrom-Tarif zu finden. Wenn Preis und Leistung für Sie passen, gibt es keinen Grund zu warten. Mit GGEW entscheiden Sie sich für einen regionalen Energieversorger, der erneuerbare Energie aktiv ausbaut.

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