Volle Windkraft voraus

Die GGEW AG setzt mit ihrem Windparkportfolio klare Zeichen für Ökostrom. Zum Portfolio des Unternehmens gehören eigene Windräder, Anlagen der WINDPOOL GmbH und Co. KG, die federführend von der GGEW AG als größter Gesellschafterin geleitet wird, sowie weitere Beteiligungen. Der südhessische Energiedienstleiter ist damit insgesamt für den Betrieb von rund 50 Windrädern deutschlandweit verantwortlich.

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Windparks WINDPOOL und GGEW AG (ungefähre Positionierung)

Fünf gute Gründe für Windkraft

  1. Nachhaltig: Windenergie leistet in Deutschland den größten Beitrag zur regenerativen und damit nachhaltigen Energiegewinnung.
  2. Klimafreundlich: Die Erzeugung von Strom aus Windenergie setzt kein Kohlendioxid frei.
  3. Sauber: Der Betrieb von Windkraftanlagen verbraucht keine Ressourcen und produziert weder Abfall noch Reststoffe.
  4. Sicher: Die Nutzung von Windenergie birgt im Gegensatz zur Atomenergie keine elementaren Gefahren für die Menschen.
  5. Sparsam: Flächenverbauch und Umwelteinflüsse durch den Bau von Windkraftanlagen sind in Relation zu anderen Energiequellen extrem niedrig.

Windenergie – das Portfolio der GGEW AG

Mit ihrem eigenen Windparkportfolio (Windpark Kalenborn, Windpark Coppenbrügge II, GGEW WP Roßdorf GmbH & Co. KG, GGEW WP Dittelsheim GmbH & Co. KG, GGEW WP Heßloch GmbH & Co. KG, GGEW WP Linden GmbH & Co. KG, GGEW WP Brünnstadt GmbH & Co. KG, GGEW WP Molau GmbH & Co. KG) betreibt die GGEW AG mehrere Windenergieanlagen selbst, und sie ist durch die WINDPOOL GmbH & Co. KG, die Energiegenossenschaft Starkenburg, die Energiegenossenschaft Odenwald sowie die Windpark Eppelsheim GmbH & Co. KG und Windpark Eppelsheim 2 GmbH & Co. KG an mehreren Windparks und Windenergieanlagen in Deutschland beteiligt. Aktuell plant die GGEW AG nordöstlich von Kassel gemeinsam mit der ABO Wind AG ihr bisher größtes Windprojekt - den Windpark Gahrenberg. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

WINDPOOL – deutsche Onshore-Windkraft

Ein wesentlicher Pfeiler für das bundesweite Windkraft-Engagement der GGEW AG ist WINDPOOL – die GGEW AG ist hier größter Gesellschafter und hat die Federführung. Die GGEW AG ist 100 Prozent-Eigentümerin der WINDPOOL Verwaltungs GmbH, die geschäftsführend für das gesamte Portfolio der WINDPOOL GmbH & Co. KG tätig ist. Dieses Gemeinschaftsunternehmen ist das größte unabhängige Stadtwerke-Konsortium für Onshore-Windkraft in Deutschland. Die WINDPOOL GmbH & Co. KG setzt sich aus über 20 kommunalen Stadtwerken, Energiegenossenschaften und regionalen Energieversorgern zusammen. Die GGEW AG ist der größte Gesellschafter. WINDPOOL betreibt in ganz Deutschland Onshore-Windparks. Die installierte Leistung der WINDPOOL-Windkraftanlagen liegt bei 71,7 Megawatt.

Interview

Rückenwind für die Energiewende

Deutschland baut seine Energieversorgung grundlegend um: 2050 soll sich der bundesweite Stromverbrauch zu 80 Prozent aus Erneuerbarer Energie decken. Dr. Frank Matzen, Executive Director bei Ernst & Young und Experte im Bereich Erneuerbare Energien, zieht eine erste Bilanz.

Herr Dr. Matzen, wo steht die Energiewende aktuell?

Zum aktuellen Zeitpunkt steht Deutschland gut da. 2015 wurden 30 Prozent der Bruttostromerzeugung durch regenerative Energie gedeckt, 2014 waren es knapp 26 Prozent. Damit nehmen alternative Technologien bereits jetzt die zentrale Rolle im Strommarkt ein. Das gesteckte Ziel scheint erreichbar. Dennoch steht der deutsche Energiemarkt zunehmend vor Herausforderungen. Dazu gehört auch, dass nicht alle Bürger hinter der Energiewende stehen und manche mit Einsprüchen gegen den Ausbau von Windparks reagieren.

Windenergie ist die derzeit wichtigste regenerative Energie im Strommarkt. Inwiefern können Bürger davon profitieren?

Wer Windstrom nutzt, verringert seine Energieabhängigkeit und trägt zur Minderung der CO2-Belastung bei. Selbst wenn sich diese Werte auf das alltägliche Leben nicht direkt auswirken, sind sie langfristig von Bedeutung. Außerdem profitieren Bürger von den Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen lokaler Windparks. Gerade in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte sind solche zusätzlichen Einnahmen willkommen, um die Belange der Öffentlichkeit zu finanzieren. Wer selbst zum Investor werden will, kann sich an regionalen Bürgerwindparks finanziell beteiligen und von der Windkraft profitieren. Mit Bürgerbeteiligungsmodellen leisten kommunale Energieversorger wie die GGEW AG einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und können deren Akzeptanz in der Gesellschaft stärken.

Wie wichtig sind weitere Investitionen in neue Windparks, um der Energiewende Rückenwind zu geben?

Grundsätzlich ist die Windenergie ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Um sie voranzutreiben, sind aber nicht nur Investitionen in Windparks, sondern auch in andere alternative Technologien wie Photovoltaik notwendig. Gerade Wind und Solar haben in der Produktion unterschiedliche Zyklen, die sich gegenseitig stabilisieren können. Zudem ist die Energiewende nicht nur auf den Stromsektor begrenzt. Gerade im Verkehrssektor, bei der Steigerung der Energieeffizienz und im Wärmemarkt ist noch viel Luft nach oben. Auch hier können kommunale Energieversorger ihren Beitrag leisten, um der Energiewende Rückenwind zu geben.

Frischer Wind und sonnige Aussichten für Ihre Zukunft

Unser Modell der Bürgerbeteiligung hat es 2012 und 2014 zahlreichen GGEW-Kunden ermöglicht, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und gemeinsam mit der GGEW AG in eine zukunftssichere Energiegewinnung zu investieren und davon zu profitieren.