GGEW treibt Energiewende in der Region voran – Fertigstellung neuer PV-Anlage bis August geplant

Baustart für größte PV-Freiflächenanlage der GGEW in Laudenbach an der A5.

V.l.n.r.: Jörg Werner (Gemeinderat Laudenbach), Moritz Koch (Junior Projektentwickler/Projektakquisiteur GGEW), Steffen Hundemer (Teamleiter Projektentwicklung & Akquisition PV- und Windenergieprojekte GGEW), Florian Grob (Bereichsleiter Erneuerbare Energien GGEW), Carsten Hoffmann (Vorstand GGEW), Benjamin Köpfle (Bürgermeister Laudenbach), Cornelia Baumgärtner (Klimaschutzmanagerin Laudenbach), Ulrike Schweizer (Gemeinderätin Laudenbach)
V.l.n.r.: Jörg Werner (Gemeinderat Laudenbach), Moritz Koch (Junior Projektentwickler/Projektakquisiteur GGEW), Steffen Hundemer (Teamleiter Projektentwicklung & Akquisition PV- und Windenergieprojekte GGEW), Florian Grob (Bereichsleiter Erneuerbare Energien GGEW), Carsten Hoffmann (Vorstand GGEW), Benjamin Köpfle (Bürgermeister Laudenbach), Cornelia Baumgärtner (Klimaschutzmanagerin Laudenbach), Ulrike Schweizer (Gemeinderätin Laudenbach)

Laudenbach. Die Bauarbeiten für die neue PV-Freiflächenanlage der GGEW AG in Laudenbach haben begonnen. Entlang der A5 entsteht auf rund sechs Hektar Fläche ein Solarpark mit einer Leistung von 7,8 Megawattpeak (MWp). Die Anlage soll künftig bis zu neun Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und rechnerisch rund 20 Prozent des gesamten Strombedarfs der Gemeinde Laudenbach decken. Die Inbetriebnahme der größten PV-Freiflächenanlage der GGEW AG ist für August vorgesehen.

Mittendrin im Bau

In den vergangenen Wochen wurden bereits zahlreiche bauvorbereitende Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die Einrichtung von Blühstreifen als Maßnahmen zum Artenschutz, der Zaunbau sowie die Ertüchtigung der Zuwegung und der Lager- und Montageflächen. Zudem läuft aktuell die Rammung der Unterkonstruktion sowie die Montage der Querträger.

In den kommenden Monaten folgen die Installation der Solarmodule und Wechselrichter, die Herstellung der Kabeltrassen und Verkabelung, die Installation der Trafostationen sowie der Netzanschluss an das 20-kV-Netz des zuständigen Netzbetreibers.

„Mit dem Solarpark entsteht in Laudenbach ein zukunftsweisendes Projekt, das regionale Energieerzeugung und nachhaltige Flächennutzung sinnvoll miteinander verbindet“, sagt Laudenbachs Bürgermeister Benjamin Köpfle. „Die Anlage stärkt die regionale Wertschöpfung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende vor Ort.“

Rund 11.000 Solarmodule und 18 Wechselrichter werden installiert. Die Anlage soll jährlich etwa 5.400 Tonnen CO₂ einsparen.

„Der Baustart in Laudenbach ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den Ausbau erneuerbarer Energien in unserer Region“, erklärt Carsten Hoffmann, Vorstand der GGEW AG. „Als regionaler Energiedienstleister investieren wir gezielt in nachhaltige Infrastruktur und stärken damit langfristig eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung.“

Biodiversität und regionaler Grünstrom Hand in Hand

Neben der Stromerzeugung spielt auch der ökologische Mehrwert der Anlage eine wichtige Rolle. Photovoltaik-Freiflächenanlagen neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch unterschiedliche Licht- und Klimabedingungen zwischen den Modulreihen entstehen vielfältige Strukturen, die Insekten, Vögeln, Reptilien und Kleinsäugern zugutekommen. Gleichzeitig wird auf den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie den Einsatz schwere Maschinen verzichtet. Ergänzende Maßnahmen wie Blühstreifen, heimisches Saatgut und Nistkästen fördern zusätzlich die Biodiversität. Als ergänzende Maßnahme kommen Schafe als natürliche und bodenschonende Landschaftspfleger zum Einsatz.

„Wir verbinden in Laudenbach moderne Energieerzeugung mit einem konsequenten Fokus auf Natur- und Artenschutz“, sagt Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien der GGEW. „Durch gezielte ökologische Maßnahmen schaffen wir hier nicht nur eine leistungsfähige PV-Anlage, sondern auch wertvolle Lebensräume.“

Die Nähe zur Autobahn macht die Fläche besonders geeignet für die Nutzung als Solarpark. Die Anlage entsteht auf einer sogenannten privilegierten Fläche entlang der A5 und erfüllt umfangreiche Anforderungen aus Natur-, Arten- und Immissionsschutz.

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