Sonnenenergie für Lampertheim

GGEW- und ENTEGA-Tochter Solarpark Lampertheim GmbH investiert in Erneuerbare vor Ort. Goldbeck Solar als regionaler Umsetzer beteiligt.

5 Männer mit Spaten auf einem Feld, posierend für die Kamera.
Es kann losgehen: Tobias Schüßler, Geschäftsführer GOLDBECK SOLAR, Giudo Böss, Geschäftsführer Entega Regenerativ, Gottfried Störmer, Bürgermeister Lampertheim, Carsten Hoffmann, Geschäftsführer GGEW, und Stefan Spork, Leitung Profit Center Deutschland/Österreich von GOLDBECK SOLAR beim Spatenstich.

Lampertheim. Die Energiewende nimmt Fahrt auf. Gemeinsam mit der ENTEGA Regenerativ GmbH aus Darmstadt realisiert der Bergsträßer Energieversorger GGEW jetzt ein wichtiges Projekt für die Energiewende vor Ort: eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in Lampertheim.

Anlage „Im Bruch“ soll rechnerisch über 2.000 Haushalte versorgen

Umgesetzt wird das Vorhaben vom Solardienstleister Goldbeck Solar aus Hirschberg an der Bergstraße. Die insgesamt 10.300 Module werden nach Abschluss der Arbeiten eine installierte Leistung von etwa 6,2 Megawattpeak aufweisen. Auf fünf Hektar Fläche sollen künftig sieben Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugt werden und über 2.000 Haushalte versorgen – knapp 10 Prozent der Gesamthaushalte in Lampertheim wäre damit auf dem Papier treibhausgasneutral in der Stromversorgung.

Neue Synergien für das gemeinsame Ziel

Dass zwei unterschiedliche Energieversorger an einem Projekt arbeiten, wird in Zukunft häufiger vorkommen, prognostiziert Carsten Hoffmann, Alleinvorstand der GGEW: „Das gemeinsame Ziel der Energiewende ist eine gewaltige Herausforderung, die wir nur gemeinsam meistern können“. Auch Guido Böß, Geschäftsführer bei ENTEGA Regenerativ, weiß die Zusammenarbeit mit der GGEW zu schätzen: „Die professionelle Zusammenarbeit mit der GGEW und GOLDBECK SOLAR hat dazu geführt, dass wir das Projekt in kürzester Zeit planen und nun umsetzen konnten – ein Meilenstein für die Energiewende im Ried“.

Wichtiger Schritt für Lampertheim und die Region

Wie wichtig die Energiewende vor Ort ist, wird gerade in Lampertheim offensichtlich: „Mit dem Jahrhundertprojekt Ultranet sehen wir, wie kosten- und arbeitsintensiv die Energiewende ist, wenn sie nicht vor Ort umgesetzt wird“, erklärt Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien der GGEW. Durch die Transporttrasse soll der Offshore-Strom aus dem Norden in den Süden geleitet werden. „Indem wir vor Ort die regionale Stromproduktion ausbauen, stärken wir die Netze und machen diese unabhängiger“, ergänzt der GGEW-Vorstand. Auch Gottfried Störmer, Bürgermeister der Stadt Lampertheim, zeigt sich dem Projekt positiv gegenüber: „Mit der neuen Photovoltaik-Anlage sorgen wir für eine stabilere und krisenfestere Energieversorgung für Lampertheim und halten die Wertschöpfung hier bei uns.“

Knowhow aus der Region

Umgesetzt wird das Projekt von der Firma GOLDBECK SOLAR. Das Bergsträßer Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, bundesweit schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen zu bauen und ist somit ein wichtiger Umsetzer der Energiewende für Deutschland.

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