10 Jahre Windkraft in Roßdorf

GGEW blickt mit REG e.V., Kommunalpolitik und Verwaltung auf Jubiläum der Windkraftanlagen in Roßdorf.

GGEW-Vorstand Carsten Hoffmann, Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien, Astrid Kaufmann von der Gemeindevertretung Roßdorf sowie Dip.-Ing. Wulf Kraneis, Vorsitzender REG e.V. vor einer Windkraftanlage in Roßdorf.
GGEW-Vorstand Carsten Hoffmann, Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien, Astrid Kaufmann von der Gemeindevertretung Roßdorf sowie Dip.-Ing. Wulf Kraneis, Vorsitzender REG e.V. vor einer Windkraftanlage in Roßdorf.

Roßdorf. Mit einer kleinen Feierstunde haben GGEW, der Verein REG e.V. sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung das zehnjährige Bestehen der zwei Windkraftanlagen in Roßdorf gewürdigt. Im Rahmen der Veranstaltung blickten die Beteiligten auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück und hoben die Bedeutung der Anlagen für die regionale Energieversorgung hervor.

GGEW-Vorstand Carsten Hoffmann betonte in seinem Grußwort, dass die Inbetriebnahme der Anlagen im Jahr 2015 ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung gewesen sei. „Heute hat die Energiewende zusätzliche Dimensionen gewonnen: Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien müssen wir auch die Netzinfrastruktur konsequent weiterentwickeln“, erklärte Hoffmann. Beides dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage unterstrich Hoffmann zudem die Bedeutung der Energieunabhängigkeit: Erneuerbare Energien stärkten nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern machten Deutschland auch unabhängiger von fossilen Energieimporten und globalen Krisen.

Welchen konkreten Beitrag die beiden Windkraftanlagen leisten, erklärt Florian Grob, Bereichsleiter Erneuerbare Energien der GGEW: „In den vergangenen fünf Jahren erzeugten die Anlagen durchschnittlich jährlich rund 11,2 Millionen Kilowattstunden Strom – genug, um etwa 3.700 Haushalte pro Jahr mit regionalem Grünstrom rechnerisch versorgen zu können.“ Gleichzeitig profitieren auch allgemein die Kommunen von Ausbau der Windkraft finanziell: Einnahmen aus dem Windpark fließen direkt in die kommunalen Haushalte und ermöglichen Investitionen etwa in Kitas, Kindergärten oder Sportstätten.

Neben Hoffmann und Grob sprachen auch Vertreterinnen und Vertreter des Gemeindevorstandes sowie des Vereins REG e.V. über die Bedeutung der Windkraft für die Region. Florian Grob gab zudem weiterführende Einblicke in die technischen Details und die Historie des Windparks.

Die Veranstaltung bot im Anschluss Raum für Fragen und Austausch. Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Botschaft: Die Windkraftanlagen in Roßdorf sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie Energiewende, regionale Wertschöpfung und kommunaler Nutzen Hand in Hand gehen können.

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