GGEW unterstützt Energiewenderechner

Gemeinschaftsprojekt von BEE und Fraunhofer IEE schafft Grundlage für mehr Transparenz und eine bessere Abstimmung der Energiewende vor Ort.

Verwaltungsstandort der GGEW in Bensheim.
Verwaltungsstandort der GGEW in Bensheim.

Bensheim. Die GGEW AG unterstützt den neuen Energiewenderechner des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) und des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE. Das digitale Werkzeug ermöglicht es, regionale Entwicklungspfade für die Energiewende zu untersuchen und unterschiedliche Szenarien miteinander zu vergleichen. GGEW gehört zu einem Bündnis aus 305 Unternehmen, Verbänden, Institutionen und öffentlichen Akteuren, die das Projekt unterstützen.

Für den regionalen Energieversorger liegt der Nutzen insbesondere in einer besseren Abstimmung zwischen Kommunen, Energiewirtschaft und weiteren Beteiligten. Eine gemeinsame Datengrundlage kann helfen, den Ausbau erneuerbarer Energien vorausschauend zu planen und Erzeugung, Verbrauch sowie Speicher sinnvoll miteinander zu verbinden.

„Wir unterstützen den Energiewenderechner, weil er hilft, Erzeugung und Verbrauch regional besser aufeinander abzustimmen. Damit können wir gemeinsam vorausschauender planen und die Energiewende vor Ort schneller voranbringen“, sagt Carsten Hoffmann, Vorstand der GGEW AG.

Der Energiewenderechner macht den aktuellen Stand der Energiewende auf Landkreisebene sichtbar und ermöglicht Simulationen bis zum Jahr 2045. Nutzer können Annahmen selbst verändern, Szenarien vergleichen und weiterentwickeln. Neben erneuerbarer Stromerzeugung und Verbrauch berücksichtigt das Werkzeug unter anderem Speicher, Elektromobilität sowie die Nutzung von Strom zur Wärme- und Wasserstofferzeugung. Einzelne Landkreise lassen sich gemeinsam betrachten und bis zur Bundesland- und Deutschlandebene zusammenführen.

Auch für den Kreis Bergstraße eröffnet dieser Ansatz die Möglichkeit, regionale Entwicklungen im Zusammenhang zu betrachten: Wie verändert sich der Strombedarf? Wie passen neue Erzeugungsanlagen und Speicher dazu? Und wie können sich benachbarte Regionen ergänzen? Dabei geht es um ein sinnvolles Zusammenspiel über Kreisgrenzen hinweg.

Aus Sicht der GGEW bietet der Energiewenderechner damit eine gemeinsame Grundlage für die nächsten Schritte der Energiewende. Vergleichbare Szenarien und nachvollziehbare Annahmen können den Austausch erleichtern, die Koordination der Akteure verbessern und gemeinsame Entscheidungen vorbereiten.

Weitere Informationen zum Projekt:

www.bee-ev.de/themen/fachthemen/energiewenderechner

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